Neukirchen-Vluyn

Jugendforum in Neukirchen-Vluyn

Stimmen:

„Es war sehr gut. Ich habe viel gelernt, und wir haben vieles zusammengetragen, was die Stadt gebrauchen könnte.“
Eileen, 15

„Ich fand die Veranstaltung interessant. Es ist gut, dass wir unsere Ideen einbringen konnten und ich habe auch das Gefühl, dass wir damit etwas erreichen können.“
Henrik, 14

„Ich fand es interessant zu erleben, dass Politik nicht nur von Erwachsenen gemacht werden muss, sondern dass Politik auch etwas ist, was von Jugendlichen mitgestaltet werden kann.“
Vivien, 15

„Ich finde es sehr gut, dass es Leute gibt, die sich für unsere Interessen engagieren. Wir haben gute Ergebnisse erarbeitet und ich hoffe, dass aus unseren Ideen auch etwas gemacht wird.“
Philipp, 14

„Ich fand die Veranstaltung gut organisiert, obwohl alles so kurzfristig war. Es ist wichtig auch Kinder und Jugendliche mit politischen Themen zu erreichen. Ich finde gut, dass es viele konstruktive Beiträge gab, und alle mitgemacht haben.“
Laura, 17

Besserer Personennahverkehr und eine attraktive Halde!

Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren im Julius-Stursberg Gymnasium in Neukirchen-Vluyn, wie sich die Stadt besser in der Jugendarbeit engagieren kann. Sie stellen Wünsche und Forderungen auf, die anschließend in einem Schreiben an den zuständigen Bürgermeister zusammengefasst werden. Dabei haben sie ganz genaue Vorstellungen, was alles anders laufen soll und engagieren sich, wenn es um ihre Bedürfnisse geht.

„Die Freizeitangebote in Neukirchen-Vluyn sind überschaubar. Wir wünschen uns Jugendhäuser, die transparent bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken Werbung für ihre Aktionen machen. Bisher kamen die Informationen bei der Mehrzahl der Jugendlichen nicht an!“ Für diesen Verbesserungsvorschlag erhält eine junge Teilnehmerin viel Zuspruch.

Auch sonst sind die Forderungen der Jugendlichen ganz konkret. Moers solle nicht weiterhin der Ort sein, wo alle Freizeitaktivitäten stattfinden, so dass die Jugendlichen immer dort hin pendeln müssen. Im Gespräch über Neukirchen-Vluyn beschreibt eine Schülerin die aktuelle Situation: „Wir haben noch nicht einmal einen Drogeriemarkt. Auch ein Schreibwarenladen fehlt, obwohl man diese Dinge doch immer für die Schule benötigt.“

Viele Themen, viele Ideen

Während der Phase der Arbeitsgruppen sitzen die Jugendlichen an großen Tischen, die nach Themenfeldern eingeteilt sind. Im Vorfeld des Meinungsaustauschs waren alle Diskussionspunkte vorgestellt worden, und jeder konnte sich nach seinem Interessensgebiet ein Thema aussuchen.
Nun wird fleißig diskutiert und die entstehenden Ergebnisse werden auf großen Plakaten festgehalten.

Die Themenfelder sind vielfältig: An einem Tisch geht es um die Freizeitmöglichkeiten in Neukirchen-Vluyn. Ein Schwimmbad, ein Kino oder eine neue Skateanlage wären schön.

Nebenan wird sich  über den Verkehr und den Umweltschutz in der Stadt ausgetauscht. Kritisiert wird das mangelnde Busangebot in Neukirchen-Vluyn. Schülerinnen und Schüler des Julius-Stursberg Gymnasiums kommen nach der 5. Stunde nicht mehr alleine mit dem Bus nach Hause und müssen dann jedes Mal ein Elternteil anrufen, um abgeholt zu werden. „Das geht überhaupt nicht. Wir wollen doch mobil sein! Aber selbst von der Schule kommen wir nicht weg“, schildert ein junger Schüler die Situation.

Darauf aufbauend schließen sich schnell weitere Kritikpunkte an. Die Halde, ein Treffpunkt in der Stadt, ist schwer mit dem Bus zu erreichen. Dort gibt es schöne Liegewiesen, aber keine Regendächer, um sich dort auch bei schlechtem Wetter zu treffen. Da auch Mülleimer fehlen, gibt viele Bezugspunkte mit der Gruppe, die sich mit dem Aspekt Umwelt beschäftigt. Es wird vorgeschlagen, dass sich die Schüler/innenvertretungen der verschiedenen Schulen in der Stadt zusammen schließen sollen, um so gemeinsam und im Namen von vielen Jugendlichen die Probleme an die Politik heranzutragen.

Ergebnisse werden vorgestellt

Es wird deutlich, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugendforums nicht nur Kritik üben, sondern auch etwas bewegen wollen.

Später werden die Ergebnisse der Gesprächsgruppen im Plenum präsentiert. „Ich freue mich über die Anregungen und Forderungen der Jugendlichen und werde diese an die Stadt weitertragen. Ich sehe mich gerne als Vermittlerin zwischen der Stadt und der Jugend“, so Gabriele Rogall-Röhrborn, 2. Vorsitzende des Stadtjugendrings in Neukirchen-Vluyn.

Video:

Bilder:

Aus Neukirchen-Vluyn berichteten:
Lars Mittkowski (Text) und Vanessa Weber (Fotos und Video)

TERMIN JUGENDFORUM

12. Juli 2013

ORT

Julius-Stursberg Gymnasium

Veranstalter

Stadtjugendring Neukirchen-Vluyn e.V. 
Telefon: 02841 / 8812362

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